Dr. Regina Fehrmann

Parkpraxis

Dr. Regina Fehrmann

Posted By on July 22, 2012 in Blog |

 

Im Jahr 2004 hat sie die Kassenplanstelle Ihres Vaters übernommen und 2011 diese coole Ordination mit dem Baum in der Mitte eröffnet. Darüber gibt es mehr da, da oder da. Hier wollten wir ein bisschen mehr über sie wissen. Es gibt einfach wenige Ärzte, die auf die Idee kommen, so eine besondere Ordination für eigene Patienten zu bauen.

1. Warum sind Sie Ärztin geworden?
Seit meiner Kindheit hatte ich immer den Wunsch Ärztin zu werden. Ein positives Vorbild war mir mein Vater, mit dem ich damals schon Zeit in der Ordination und bei Visiten verbrachte. Ich war neugierig und interessiert, was dort passiert. Wenn keine Ordinationszeit war, spielte ich mit meinen Puppen oder Geschwistern, die meine “Patienten” waren.
Im Gymnasium stellte sich dann auch mein Interesse für Naturwissenschaften heraus und somit war mir klar, dass das Medizinstudium und der Arztberuf das Richtige für mich sein werden. Diese Entscheidung habe ich nie bereut.

2. Wie sind Sie auf das Projekt “Parkpraxis” gekommen?
Meine “Parkpraxis” steht, wie der Name schon sagt, in einer Parkanlage im Zentrum von Kasten. Bei der Planung war mir wichtig, dass sich das Haus in die Landschaft integriert und sie nicht zerstört. Also hat der Architekt des Hauses dafür gesorgt, dass Natur und Haus bis ins Innere miteinander verschmelzen. In dem kreisrunden Innenhof steht somit eine dreistämmige Platane – Baum des “Hippokrates”- um auch die Brücke zur Medizin zu schlagen.

3. Das Wichtigste für einen Patienten meiner Meinung nach ist?
Eine vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung … die wohl größte Herausforderung meines Berufes.

4. Wie charakterisieren Sie Ihr Arbeitsumfeld?
Ich bin sehr glücklich darüber, dass die Übernahme der Kassenplanstelle meines Vaters im Jahr 2004 durch einen Punktevorteil gegenüber den Mitbewerbern möglich war. Ich erachte es als Privileg in dieser schönen Gemeinde zu arbeiten. Die Menschen, die hier leben, sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es besteht ein guter Zusammenhalt innerhalb der Gemeinden. Eine wirklich schöne Begebenheit meines Berufsbildes ist der enge Kontakt zu den Menschen über Jahrzehnte, die Begleitung der Familien.

5. Wohin geht es weiter?
Mein Wunsch wäre, dass unser Gesundheitssystem den niedergelassenen Arzt vor “Überbürokratisierung” schützt und ihm damit die Möglichkeit gibt, seine Zeit den Patienten zu widmen. Weiters wäre es erstrebenswert ein reizvolles System für die Zusammenarbeit mehrerer Ärzte an einem Standort zu schaffen.